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Meinungen

Was ist ein Corona-Skeptiker?

28. Aug 2020 von

Noch in kaum einer Periode der aktuellen Zeit wurden Menschen alleine aufgrund anderer Meinungen derart diffamiert und beleidigt. So sind beispielsweise die Corona-Leugner, Corona-Kritiker und Corona-Skeptiker entstanden. Begriffe, die hauptsächlich von Mainstream-Medien erschaffen wurden um Leute zu beschreiben, die Massnahmen, Anordnungen und Handlungen kritisch hinterfragen. Eigentlich etwas tun, was die Aufgabe von Journalisten wäre.

Die Bezeichnung "Corona-Skeptiker" ergibt streng genommen keinen Sinn. Es gibt wohl nur sehr wenige, welche die Existenz von Corona grundsätzlich anzweifeln und noch weniger, die glauben, Coronaviren gäbe es gar nicht. Es gibt aber defintiv viele, welche die von den Behörden getroffenen Massnahmen kritisieren oder diesen skeptisch gegenüber stehen. Also wenn, dann sollte man diese Menschen "Corona-Massnahmen-Skeptiker" nennen.

Skeptisch oder kritisch zu sein ist keine negative Eigenschaft. Das gilt in allen Bereichen des Lebens. Man darf und soll Dinge hinterfragen, auch wenn sie von einem Familienmitglied, dem Boss, einer Behörde oder der Regierung kommen. Das ist Teil der freien Meinungsäusserung, einem Recht, das in den meisten Ländern im Grundgesetzes verankert ist.

Die Corona-Krise hat die Bevölkerungen gespalten. Die Kritiker haben ihrerseits Begriffe für die andere Seite erschaffen: Die Corona-Paniker, blinde Schafe oder Corona-Denunzianten.

Sich gegenseitig anzufeinden war historisch gesehen aber noch nie eine Lösung. Was eine Lösung sein kann, ist sich in der Mitte zu treffen. Und noch viel wichtiger: Miteinander zu reden und auch die Argumente beider Seiten anzuhören und auch versuchen zu verstehen.


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