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Was läuft bei Corona und Covid-19?
Meinungen

Gedanken zu einer möglichen Corona-Impfung

02. Sep 2020 von
Picture: Gedanken zu einer möglichen Corona-Impfung

Das Thema "Impfen" ist ein heisses Eisen - und dies nicht erst seit Corona. Auf der einen Seite gibt es Menschen, die würden sich grundsätzlich gegen gar keine Krankheit impfen lassen. Auf der anderen Seite diejenigen, die sich darüber keine Gedanken machen und davon ausgehen, dass das schon was Gutes ist. In der Mitte dann solche, die sich nur selektiv impfen lassen und sich über Folgen und Nebenwirkungen eher informieren und dann abwägen. Die folgenden Gedanken gehen vorallem an Leser, die nicht grundsätzlich gegen Impfungen sind. Sie basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen und etwas Gehirneinsatz.

Wie funktionieren typische Impfungen?

Aktive Impfungen basieren darauf, dass man den eigentlichen Krankheitserreger in einer kleinen Dosis dem Körper zu führt. Dies mit dem Ziel, dass das Immunsystem sich mit der Krankheit vertraut machen kann und bei einer richtigen Infektion weiss, wie diese zu bekämpfen ist. Bei einer passiven Impfung - sie findet Anwendung, wenn man sich möglicherweise bereits infiziert hat - wird ein Serum mit Antikörpern gespritzt. Dieses hilft anschliessend dem eigenen Körper bei der Bekämpfung.

Übliche Impfungen

Bei Kindern in westlichen Ländern werden hauptsächlich Impfungen gegen Masern, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Mumps und Windpocken verabreicht. Je nach Reisetätigkeit kann man sich auch gegen Hepatitis A+B impfen lassen sowie weitere je nach Region, um sich vor lokalen Erregern zu schützen. Bei vielen Menschen üblich sind zudem jährliche Impfungen gegen aktuelle Influenza-Viren.

Zuverlässigkeit und Nebenwirkungen

Eine Weisheit in Zusammenhang mit Impfungen ist, je länger sie erprobt und auf dem Markt sind, desto mehr weiss man über die Zuverlässigkeit und die Nebenwirkungen. Letztere sind keineswegs ausgeschlossen und umfassen Rötungen an der Impfstelle sowie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen wie auch allgemeines Unwohlsein. Die Zuverlässigkeit hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere auch vom Impfstoff selbst und der zu schützenden Krankheit. Von einem hunderprozentigen Schutz darf man nicht ausgehen.

Impfung gegen Covid-19

Basierend auf diesem Wissen kann man sich nun ausdenken, dass auch eine Impfung gegen Covid-19 keine sichere Sache ist. Wenn man bedenkt, dass die Entwicklungs- und Testzeit einer klassischen Impfung in der Regel mehrere Jahre dauert, so darf man getrost skeptisch sein, wie man das im Fall einer Corona-Impfung in einem Jahr hinbekommen will. Verschiedene Impfstoffe sind aktuell in der Testphase an Menschen, Russland brüstet sich gar damit, bereits aktiv einen Impfstoff zu verabreichen.

Punkto Impfstoff sei noch angemerkt, dass verschiedene Firmen mit einer neuartigen Wirkungsform unterwegs sind. Anstelle klassisch eine Dosis des Erregers zu spritzen, wird ein Teil des Viren-Erbguts (RNA) verabreicht. Was für einen Einfluss dies auf den Körper - auch längerfristig - haben wird, das kann derzeit noch niemand sagen. Es klingt zumindest nach einer grossen Unbekannten.

Zwangsimpfung

Durch die Medien geistert seit längerem das Gerücht, dass Staaten vorhaben, ihre Einwohner gegen Corona zwangszuimpfen. Oder man geht auch von einem möglichen de facto Zwang aus in der Form, dass man ohne Impfung gewisse Freiheiten verliert, beispielsweise nicht mehr reisen darf.

Schlusswort

Ob sich diese Ängste bewahrheiten, wird die Zukunft zeigen. Die aktuelle Zeit zeigt, unmöglich ist nichts. Aber man braucht auch noch nicht gleich den Teufel an die Wand zu malen. Es ist noch etwas früh darüber zu orakeln und es ist davon auszugehen, dass nicht alle Länder gleich agieren werden.

Ob aber ein Impfstoff der Weg aus der Corona-Krise sein wird, darf skeptisch betrachtet werden. Einerseits wird man nicht wissen wie effektiv ein Produkt sein wird und andererseits wie starke Nebenwirkungen es geben wird. Theoretisch wäre es möglich, dass die Nebenwirkungen stärker sind als die Krankheitssymptome von Covid-19. Von Fragen bezüglich Verfügbarkeit, Preis und der Bereitschaft der Bevölkerung überhaupt zu impfen, mal ganz abgesehen. Zu guter Letzt muss auch die Überlegung gemacht werden, was bei Ländern mit einer Positivitätsrate von gerade mal 1-3% eine breitangelegte Impfung bringen soll.


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