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Was läuft bei Corona und Covid-19?

Gut zu wissen (Grundlagen)

Hier sind einige Grundlagen oder sonst Informationen aufgeführt, die gut zu wissen sind. Jeweils aktualisiert nach dem aktuellen Kenntnisstand.

Coronaviren gibt es schon viele Jahre

Corona-Viren sind sind eine von vielen Viren-Arten. Sie zählen zu den Erkältungsviren, wozu auch Influenza-Viren, Rhino-Viren oder Adenoviren gehören. Corona-Viren als solche sind somit nicht neu und gehören im Schnitt mit 10 bis 15 Prozent Anteil zum üblichen Viren-Mix, der jährlich die Menschen, vorallem in den kälteren Jahreszeiten, befällt.


Unterschiedliche Test-Methoden

Mit einem PCR-Test wird das Vorhandensein einer Gen-Sequenz in einer Probe nachgewiesen. Als Probe (im Falle von Sars-CoV2) dient zum Beispiel ein Abstrich aus Rachen oder Mund. Ein Anti-Körper Test weist nach, ob es im Blut Anti-Körper gegen eine Infektion gibt. Beide Test-Varianten sind nicht absolut zuverlässig. Der PCR-Test ist extrem empfindlich und kann prinzipbedingt nur Gen-Sequenzen nachweisen, was aber noch nicht beweist, dass eine Infektion oder aktive Krankheit vorliegt. Eine solche wird je nach benötigter Multiplikationszyklen jedoch angenommen (Details im Glossar).

Ein Anti-Körper Test kann erst anschlagen, wenn Anti-Körper gebildet wurden, also erst nach Abflauen oder dem Ende der Krankheit. Die momentan erhältichen Anti-Körper Tests sind nicht sehr akkurat. Der Test hat den Vorteil, dass innert weniger Minuten Resultate vorliegen.

Vergleich Sars-CoV2 und Grippe/Influenza

Beide Infektionen zeigen ähnliche Symptome: Fieber, Husten und Schnupfen sind dabei die Häufigsten. Die Symptome bei Grippe beginnen in der Regel innerhalb 2 Tagen nach Ansteckung, bei Sars-CoV2 noch ein paar Tage später. Allgemein bei viralen Infekten heisst eine Infektion noch nicht, dass man auch krank wird, also sich die Krankheit im Körper ausbreitet. Ein gesundes Immunsystem kann die Krankheit meist abwehren oder zumindest abschwächen. Bei einer Sars-CoV2 Infektion heisst die möglicherweise hervorgerufene Krankheit Covid-19. Sie befällt hauptsächlich die Atemwege. Im schlimmsten Fall kann eine Covid-19 Erkrankung zum Tod führen, dies hauptsächlich bei älteren Menschen. Auch eine Influenza kann tödlich enden, das Alterspektrum ist da breiter gefächert. Man geht davon aus, dass Sars-CoV2 sich etwas agressiver verbreitet als eine Influenza und auch zu stärkeren Krankheitsverläufen führen kann.

Positiv aber ohne Symptome

Je nach Quelle wird eine Zahl von 20 bis 50 Prozent angegeben, wonach auf Sars-CoV2 positiv getestete Personen keine Symptome zeigen, somit nicht merken, dass sie infiziert sind. Man ist sich derzeit nicht einig, ob solche Personen trotzdem infektiös sind - also andere anstecken können - oder nicht.

Dunkelziffer ist hoch

Aufgrund der Tatsache, dass eine grössere Zahl Menschen keine Symptome haben und folglich auch keinen Arzt aufsuchen, resp. nicht getestet werden, geht man von einer hohen Dunkelziffer aus. Verschiedene Studien rechnen damit, dass etwa 5 bis 10 Mal mehr Menschen Sars-CoV2 haben oder hatten als die aktuellen Gesamt-Testzahlen angeben.

Behandlungsmethoden

Wer an Covid-19 erkrankt braucht nicht zwingend in die Spitalpflege zu gehen. Eine Überwachung in einem Spital macht jedoch für sogenannte Risiko-Patienten wie auch ältere Menschen trotzdem Sinn. Derzeit gibt es jedoch kein Medikament gegen Covid-19. Es werden aber andere, bereits erhältliche Medikamente, meist in einem Mix, eingesetzt. Zum Beispiel Blutverdünner haben sich als effektiv erwiesen. Zu Beginn der Pandemie wurden aufgrund mangelnder Erfahrung auch oftmals Patienten falsch behandelt, was teilweise auch ein Grund für regional hohe Todesfallzahlen war.
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